Hast du dir schon einmal die Frage gestellt, warum dein Hund an deiner Seite ist?

Was ist sein Job? Seine Aufgabe?

Warum ist er hier? Jetzt?

 

Ich stelle mir die Frage regemäßig – und das eben nicht nur bei mir, sondern auch bei meinen Kunden.

Ich frage mich häufig, warum dieser bei jener Familie gelandet ist- und ich komme immer zu dem Schluss, dass dieses Tier etwas Bezauberndes zu geben hat und die Konstellation gerade absolut perfekt scheint.

 

Entweder haben die Menschen einen „schwer erziehbaren“ Hund – und müssen lernen, Grenzen zu ziehen, klar zu kommunizieren und selbstbewusster aufzutreten.

Oder die Familie ist sehr lebhaft und der Hund bietet einen unbezahlbaren Ruhepol.

In vielen weiteren Fällen bietet der Hund auch einen Schutz – und das auf mehreren Ebenen.

 

Letzendlich hast du immer gerade den perfekten Hund an deiner Seite. Er bietet dir die Herausforderungen, die du jetzt benötigst, oder er gibt dir Sicherheit und Halt, wenn du ihn brauchst – vorrausgesetzt du lässt deinen Hund seinen Job auch richtig machen!

 

Doch was ist der eigentliche Job deines Hundes? Was ist die Rolle seines Lebens?

 

Stammesgeschichte

Fangen wir bei der Ursuppe an – nagut, nicht ganz so schlimm 😉 .

Aber gehen wir ruhig einige Jahrtausende zurück.

Wann und warum der Wolf sich damals dem Menschen anschloss, ist bis heute nicht geklärt. Die Zeitangaben varrieren von vor 15.000 Jahren bis zu vor 100.000 Jahren. Wissen tut es keiner.

Auch der Grund und Ablauf der Domestikation werden bis heute kreativ und vielfältig diskuiert –  aber Beweise gibt es nicht.

Letzendlich haben sich Mensch und Hund aber zusammengeschlossen. Beide Arten haben einen eindeutigen Vorteil von dieser Verbidnung gehabt –  und haben ihn bis heute!

Viele Dinge lassen sich heute noch nicht erklären.

Wichtig ist für dich: Wenn wir mal gut rechnen, dann kann es sein, dass die Freundschaft zwischen Mensch und Hund mittlerweile seit 100.000 Jahren besteht! Was für eine lange Zeit!!

Bedenkt man hierbei die Theorien der Epigenteiker (diese Damen Herren beschäftigen sich damit, was für Faktoren die Aktivität eines Gens beeinflussen), dann kann man zu dem Schluss kommen, dass die Freundschaft zwischen Mensch und Hund mittlerweile genetisch verankert ist!

 

Die 4

einfachstenTipps

die aus dir und deinem Hund ein perfektes Team machen, das jede Herausforderung meistert!

 

Dein Hund ist für deine Freundschaft geboren!

Aber: Kannst du sie auch annehmen?

Schauen wir in die gemeinsame Mensch-Hund-Geschichte, so war der Hund stets ein Begleiter.

Je nachdem, welche Unternehmung der Mensch vorhatte, wurde der entsprechende Hund mitgenommen. Ausgestattet mit den richtigen Talenten, um den Menschen perfekt zu unterstützen.

Heutzutage müssen wir nicht mehr im Wald jagen gehen und überlegen, ob wir jetzt einen Hund zum Vogel-Aufscheuchen oder Spuren lesen benötigen.

Unser Hund ist einfach da. Quasi aufgabenlos.

Doch ist es wirklich so?

Hat dein Hund keine richtige Aufgabe?

 

Ich denke, dass jeder Hund eigentlich nur eine Aufgabe hat und je hatte: den Menschen begleiten und unterstützen.

 

Welche Rolle kann dein Hund am besten?

Dein Hund ist nicht für dich da, um dich von dir, deinen Gefühlen oder deinem Leben ablzuenken, oder um deine Entscheidungen im Leben herauszuzögern.

Aber er ist für die kreativen Pausen da, in denen er dich in die Natur hinauslockt und dich so Kraft tanken lässt. Er lässt dich spontan lächeln und dein Herz öffnen, sodass du wieder in den Fluss des Lebens findest.

Dein Hund ist nicht dein Lebensmittelpunkt – denn das bist du! Es bringt nichts, dein Leben komplett nach deinem Hund auszurichten. Es bringt nichts, dir ständig Gedanken zu machen, ob dein Hund schon wieder Futter braucht, ob du lange genug mit ihm spazieren warst, ob er auch genug Beschäftigung hat.

Erziehung: unbedingt!

Über-Beschäftigung: Auf keinen Fall!

Auf Dauer macht es deinen Hund krank. Er bekommt Stress. Er merkt, dass er für etwas herhalten muss, was er nicht leisten kann.

Da du deinen Hund liebst gehe ich davon aus, dass du ihn nicht verhungern lassen wirst. Und ich gehe auch davon aus, dass du deinen Hund mehr als genug liebst, um mit ihm auch im Regen vor die Tür zu gehen.

 

Hunde sind dafür gemacht, uns zu begleiten. Sie wollen mit uns, an unserer Seite, leben. Nicht vor uns und nicht als Fokus in unserem Leben.

 

Lass dein Hund ein Hund sein – ganz einfach und unkompliziert.

Nimm ihn mal mit ins Restaurant, ins Cafe, zu Freunden.

Es ist in Ordnung, wenn du ihn eine haöbe Stunde später fütterst oder sogar einmal eine ganze Mahlzeit ausfällt, weil ihr unterwegs wart oder sonstiges.

Mach einen wunderschönen Spaziergang durch den Wald und lade deinen Hund ein, mit dabei zu sein. Gehe hier ruhig die Wege, die dir richtig gut gefallen. Und wenn du deinen Hund einmal dort anleinen musst, dann ist das so.

Mach eine Pause und setze dich auf eine Bank. Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so scheint, doch:

Dein Hund wird es dir danken! Er wird auch an einem Ort Spaß haben, oder einfach faul neben dir liegen (denn das können unsere leben Vierbeiner am besten 😀 ).

 

 Du gibst deinem Hund am meisten Raum, indem du ihn einfach Hund sein lässt.

Dein Hund ist ein schlechter „besserer Mensch“.

 

Die Rolle des Hundes ist es, einfach Hund zu sein!

 

Lass sie ihn sein Leben lang innehaben – dann wird er glücklich.

 

 

 

Für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund,

 

Alles Liebe,

 

Julia

 

 

 

 

Die 4

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die aus dir und deinem Hund ein perfektes Team machen, das jede Herausforderung meistert!

 

 

2 Comments on Dein Hund und die Rolle seines Lebens

  1. Kirstin
    4. September 2015 at 8:22 (2 Jahren ago)

    Hallo Julia,
    habe dich gerade im Internet entdeckt. Du hast eine tolle Art zu schreiben, ich fühle mich richtig von dir angesprochen. Schade, dass wir so weit auseinander wohnen, hätte dich gerne mal kennengelernt.
    Auf jeden Fall Folge ich dir nun online.
    Liebe Grüße
    Kirstin

    Antworten
    • Julia
      4. September 2015 at 11:59 (2 Jahren ago)

      Liebe Kirstin,

      es freut mich sehr, dass ich dich anspreche!
      Vielen lieben Dank für deine lieben Worte.
      Falls du mehrere Leute findest halte ich gerne ein Seminar bei euch ab- wo auch immer das ist! 🙂

      Schön, dass du auf jeden Fall jetzt online dabei bist!

      Alles Liebe,
      Julia

      Antworten

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